Am** 20. Juni** war es so weit und die Ilmenauer Wissenschaftsnacht hat stattgefunden. Die Ilmenauer Wissenschaftsnacht, oder auch kurz IWN, ist eines der größten Wissenschaftsfestivals des Landes. Wir haben nachträglich nochmal mit dem Projektkoordinator Mathias Steitz gesprochen und nach seinem Fazit gefragt.
Überall in der Stadt und auf dem Campus gab es ein buntes Programm zu entdecken. Unter den knapp **200 Programmpunkten **war alles dabei - von Kulinarik bis Wissenschaft und Musik. Mathias sagte uns, dass es am Veranstaltungstag selbst noch einige Ausbesserungen gab, aber im Großen und Ganzen sei er zufrieden.
Zur IWN wurde mit vielen Besuchern gerechnet. Auf unsere Frage hin, antwortete Mathias Steitz, dass es mindestens 5000 gewesen sein müssen - durch Auswertung der App waren diese zu erfassen, aber eine genau Zahl ließe sich nicht festlegen.
Die Besucher waren ebenfalls bunt durchmischt, sowohl Familien als auch ältere Menschen waren auf dem Campus unterwegs. Alumi und Studieninteressierte waren auch anzutreffen. Allgemein, sagt der Programmkoordinator, sei das Publikum ein Querschnitt von allen gewesen. Auch die Stimmung bewertet Mathias als sehr gut.
Die Ilmenauer Wissenschaftsnacht fand das letzte Mal vor drei Jahren statt, also 2023. Wir wollten wissen, was man denn organisatorisch vom letzten Mal mitgenommen hat und wie die IWN im Vergleich zur letzten lief.
Dieses Jahr gab es ein neues Konzept, das aus dem Alten und aus der langen Nacht der Wissenschaft herausgearbeitet wurde. Man hat an vielen Ecken versucht es zu verbessern, aber natürlich, so sagt es auch Mathias, gibt es hier und da noch kleine Lücken auszubessern. Im Ganzen sei man aber zufrieden.
**Schwierigkeiten **gab es keine Großen. Hier und da hat die Technik an manchen Stationen ein bisschen gezickt und die extremen Wetterbedingungen haben ihren Teil getan.
Im Gesamten lobt Mathias aber alle Beteiligten, denn jeder hätte seinen Teil beigetragen, den Abend zu dem zu machen, was er war.
Wir wollten noch wissen, was das Organisationsteam aus dieser IWN gelernt hat. Mathias sagte, dass man sich manchen Details noch ein bisschen mehr widmen könnte, sodass beispielsweise die Stempel-Rallye der Kinder ein bisschen besser ausgewiesen ist. Auch könnte man beim nächsten Mal den Helfern noch mehr Wertschätzung zeigen.
Schließlich hatten wir noch eine persönliche Frage an Mathias: Was hat er aus der IWN mitgenommen?
Auf der persönlichen Ebene, sagt er, hat er viele neue Kontakte knüpfen und alte stärken können. Außerdem habe ihm das Planen und Koordinieren viel Spaß gemacht.
Die App zur IWN bezeichnet er als sehr gutes Tool und wünscht sich, dass diese für das nächste Mal noch weiter ausgebaut wird - denn ihr volles Potenzial war noch nicht ausgeschöpft.
Am Ende lässt sich sagen, dass die IWN als **Erfolg **verbucht wird. Die TU Ilmenau und alle ihre Initiativen und Vereine sowie die Orga der Veranstaltung zeigen sich als zufrieden.